Dienstag, 4. November 2008
...einem ganz normalen Tag.
Eigentlich ist gar nichts besonderes passiert, aber im Moment ist soviel los, dass ich immer wieder verblüfft bin, was man an einem einzigen Tag so alles machen kann.

Zuerst mal gehts schon zuhause los. Der helle Wahnsinn, was mann schon vor dem Frühstück alles schafft. Wäsche in die Waschmaschine, Geschirrspüler an, die nächste Wäsche vorbereitet, Mails gecheckt, den Wii Fit Körpertest absolviert - nun kanns ja losgehen.

Nach einem etwas alternativen Weg zur Uni, auf dem ich leider keine Gelegenheit zum Frühstücken finde und stattdessen lieber in einer völlig überfüllten U-Bahn die Grundlagen der Interpersonalen Kommunikation in der Face-to-face-Situation nachlese, komme ich überraschend doch noch pünktlich zur Einführungsveranstaltung Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und ergattere einen Sitzplatz.

Das Thema der heutigen Vorlesung ist sogar richtig spannend: im Vordergrund steht die Differenzierung von Verhalten und Handlung, soziale Aspekte davon und was nun letztendlich kommunikatives Handeln auszeichnet. Besonders anschaulich sind mal wieder die Beispiele des Dozenten, der eine soziale Handlung ohne symbolische Interaktion an einem Faustschlag ins Gesicht verdeutlicht und in Frage stellt, ob der Feuerlöscher an der Wand nun wirklich mit uns kommuniziert, indem er uns durch das Schild, das über ihm hängt, mitteilen will, dass er existiert.

Nach der Vorlesung gehts auf in die Mensa, die zum Glück nur ein paar Schritte entfernt liegt. Heute gibts es sogar etwas richtig Leckeres: Kartoffeltaschen! Herrlich. Die Kassiererin belehrt mich dann freundlich, dass sie selbst eine einzige Erbse neben dem Reis als zweite Beilage abrechnen muss, macht es dann aber doch nicht, denn "das konnten Sie ja nicht wissen". Glück gehabt.

Beim Essen lese ich noch schnell das Kapitel über "Wildcard Queries & Correction of Spelling Mistakes" zuende, um dann zur Arbeit aufzubrechen. Die ist zum Glück auch nicht weit.

Wenn ich gleich fertig bin, darf ich noch zu einer anderen Vorlesung im Rahmen der Veranstaltung "Retrieval and Mining of Text Data" gehen, um danach zu Bonnie's Ranch zu fahren und meiner Ex-Mitbewohnerin den Schlüssel zu unserer alten Wohnung zu geben. Zumindest habe ich dann damit nichts mehr zu tun.

Abends gibts noch Möbel schleppen und ein Bett aufbauen, hoffentlich anständiges Abendbrot und schließlich vielleicht einfach einen netten Fernsehabend. Noch mehr Aufregung brauch ich für heute nicht mehr...

Fazit: Das noch bis nächstes Jahr und ich leide an Burn Out.

Bleibt mir noch zu sagen: Das Leben kann so schön sein, wenn man sich nicht stressen lässt. ;)

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